Team-Training mit Virtual Reality (VR)

Wenn wir uns in eine neue Situation begeben, sammeln wir Primärerfahrungen. Ein Konfuzius-Zitat dazu ist weithin bekannt. Die ersten beiden Sätze kümmern uns weniger, denn die Essenz liegt in: „Lass es mich tun, und ich werde es können.“ Genauso wie in meinen regulären Angeboten erleben die Teilnehmer:innen mittels VR eine herausfordernde, interaktive Trainingssituation. Die Realität mit ihren Unwägbarkeiten, Risiken und Gefahren ist aber weitgehend ausgegrenzt, so dass sie sich völlig auf die Inhalte konzentrieren können. Damit wird ihr Involvement gesteigert und die vermittelten Inhalte bleiben länger im Gedächtnis. Sehr lomplexe Situationen lassen sich damit beliebig oft wiederholen und reflektieren. Bis das gewünschte Ergebnis erreicht werden kann.

 

Nachahmung, Ausprobieren, Fehler und Wiederholungen

Man möchte meinen, dass wir den Großteil unseres Wissens aus theoretischen Fakten beziehen bzw. bezogen haben. Doch auch wenn wir das gerne so hätten ist das nicht ganz richtig. Tatsächlich lernen wir am meisten durch Nachahmung, Ausprobieren, Fehlern und Wiederholungen. Und in jedem Moment unseres Lebens, in jeder Sekunde unseres persönlichen Erlebens sammeln wir so eine Menge an Erfahrungen. Im Prinzip kann man sagen, dass wir das Produkt unserer gesammelten Erfahrungen sind. Und je außergewöhnlicher diese sind, desto intensiver können sie auf unsere Wahrnehmung wirken und äußerst nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Wir lernen. Bewusst oder unbewusst. Versuchen wir die gleichen Eindrücke hingegen über ein Medium (z.B Video) zu sammeln ist die Wirkung ist ungleich geringer (Sekundärerfahrungen). Denken wir plakativ an einen Fallschirmsprung bzw. einer Videoaufnahme davon.

 

Das Erlebnis fühlt sich fast real an

Dank VR lässt sich die Distanz durch das Medium (z.B. Video) jedoch enorm verringern. Man kann in eine Situation regelrecht eintauchen. Und anstatt passiv zu konsumieren, zu Scrollen oder zu Wischen… kann man sich wie im echten Leben umsehen, bewegen, aktiv sein. Und das in persona (Richard A. Bartle, Levels of Immersion, Designing Virtual Worlds, 2004, S 154–158). Man spielt nicht einmal eine Figur in einer virtuellen Welt, sondern ist selbst in dieser virtuellen Welt. Das Erlebnis fühlt sich fast real an und kann damit durchaus auch extrem emotional wirken, sodass letztlich auf eine bewusst abgezielte Lernwirkung stärker ausfallen wird. Für unsere Zwecke lässt sich damit ein intensives, immersives Team-Building-Szenario erschaffen. Zudem können wir solch außergewöhnliche Situationen reproduzierbar „durchleben“. In einer Form, wie sie in der Realität auch gar nicht möglich sind, da sie zu aufwändig gestaltet werden müssten, in den Bereich der Fiction fallen, .... Oder einfach auch, weil sie in der Realität zu gefährlich für uns wären.

 

Flexibel – in jeder Hinsicht

Ein weiterer Vorteil (etwa angesichts von COVID-19 Hygiene-Maßnahmen): Teamtrainings-Einheiten können völlig unabhängig von Ort (sogar in getrennten Räumen oder verschiedenen Standorten) und Zeit (jede Tages- und Jahreszeit) durchgeführt werden – sie lassen sich auch beliebig oft wiederholen. Alles was wir benötigen ist eine ausreichend freie, zumindest überdachte Fläche und ein stabiles WLAN.

Je nach dem individuell zu vereinbarenden Umfang arbeite ich im Bereich Reflexion, Transfer und individuelles Coaching mit zaktiv.org (Kilian Benno Moll, Coach für Positive Psychologie) zusammen.


 

 

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