Klettern (Bouldern, Top-Rope, Vorstieg)

"Bouldern" ist das Klettern ohne Seil in Absprunghöhe mit Crashpads und ggf. Hilfestellung durch Spotter (im Schulbereich mit einer maximalen Kletterhöhe von 3,5 m). "Top Rope"-Klettern gilt als sicherste und am einfachsten zu lerndende Art des Kletterns. Der Kletternde wird dabei von einem oder zwei Sicherungspartner durch eine redundante Seilumlenkung von oben gesichert. "Vorstieg" ist das Klettern mit Seilsicherung von unten, wobei der Kletternde sein Seil jeweils in den Zwischensicherungen (ESP) einhängt, damit eine kontinuierliche Sicherung gewährleistet ist. Hier muss auch das richtige Stürzen trainiert werden.

 

Ob beim Bouldern, Top Rope oder Vorstieg: Klettern hat neben dem sportlichen Aspekt auch sehr viel mit Angst und Vertrauen zu tun. Kletternde und Sichernde wechseln sich ab. Als Sicherungspartner übernimmt jeder einzelne der Klettergruppe die Verantwortung für ein anderes Leben. Das ist eine Situation mit hohem Aufforderungs- und Ernstcharakter. Die Teilnehmer müssen sich also mit dem Klettern selbst auseinander setzen, mit der Umgebung (der Wand mit ihren Griffen und Tritten), dem Material (Seil, Klettergurt und Sicherungsgerät, ...) und dem Sichern.

 

Mit Kraft, Ausdauer und Können muss der Kletternde in der Höhe der Schwerkraft trotzen – wie von selbst werden dabei die persönlichen Grenzen ausgelotet. Der Sichernde bleibt stets aufmerksam, kann mit seinem anderen Blickwinkel auf die Route den Kletternden beraten, steht dabei wie ein Fels in der Brandung. Schnell entstehen für den einzelnen wie auch die ganze Gruppe intensive Erlebnisse. Schließlich: man ist ja aufeinander angewiesen, miteinander verbunden.

 

Klettern (Bouldern, Top Rope, Vorstieg) in der Kletterhalle eignet sich z. B. für:

  • Freizeit- und Sportstunden
  • Workshops
  • Nachhaltiges Trainingprogramm

 

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