Pilgern auf den Jakobswegen

Der Camino Francés gilt mit seinen bald 800 Kilometer länge als der klassische Jakobsweg.
Er führt quer durch Nordspanien von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela.
Der Weg trägt als spanischer Fernwanderweg die Markierung GR-65. Über Tagesetappen
von durchschnittlich 26 km sollte man sein Ziel nach 29 Tagen erreichen können.

 

Europa durchzieht heute ein weites Netz an Jakobswegen. In Deutschland wurden diese jedoch
erst im Jahr 1992 ausgewiesen, in Österreich gar erst 1997.

 

Die Route durch Vorarlberg verläuft von St. Christoph (Arlbergpass), Klösterle, Dalaas, Braz, Bludenz, Nüziders, Ludesch, Thüringen, Bludesch, Schlins, Satteins... entweder Schwarzer See, Rankweil (Brederis, Meiningen) zur Grenze Oberriet (CH) oder über die alte Route Feldkirch, Schellenberg in Richtung Bendern (Liechtenstein). Es gibt aber auch eine "Nordroute" von Scheidegg (D) über Möggers, den Pfänder, Bregenz, Lauterach, Lustenau nach Widnau (CH). Letztenendes ist das nächste größere Ziel – aus Vorarlberg kommend – jedoch immer die Gemeinde Einsiedeln in der Schweiz.

 

Man kann auf dem Jakobsweg natürlich einfach gut wandern und Natur und Landschaft erleben - am besten im April und Mai, wenn die Natur aufblüht. Die meisten Menschen pilgern jedoch. Alleine oder in Gruppen. Und wo das Pilgern nicht mit bestimmten Vorstellungen verbunden ist (Buße, Gelübde, ...), kann damit auch wunderbar eine feine Distanz zum Alltag und den gewohnten Denkmustern gefunden werden. Das mehrtägige Unterwegssein – unabhängig von den Launen der Natur – hilft sehr dabei, seine Gedanken zu klären und neu zu ordnen. Es entschleunigt, es bietet die Gelegenheit unerwarteter menschlicher Begegnungen, es lenkt die Aufmerksamkeit auf die Schöpfung... wirkt geradezu stimulierend und heilend auf Körper und Seele...

 

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